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ÄTHEROTOPIA

Lorenz Leander Haas und Ensemble

©Lea Greub

HfS Ernst Busch 

Premiere: 13.12.2025

Es spielen: Mona Kloos, Vincent Heppner, Julius Ferdinand Brauer und Felix Römer 

Regie: Lorenz Leander Haas 
Text: Lorenz Leander Haas und Ensemble 
Bühne:
 Arina Balas 
Kostüm: Christina Berger und Marc Freitag 
Sound: Felix Römer 
Video: Reilly Crouse 
Dramaturgische Beratung: Laura Goblirsch 
Regieassistenz: Selma Sarstedt 

Mentorat: Friederike Heller und Thomaspeter Goergen

Im endlos leeren und schweigend schönen

Ozean des Weltalls

Rauschen die Radiowellen bis zum Ende aller Horizonte

 

Ein kleiner Chor aus Kurzwellen

Langwellen

Und

Ja auch Mittelwellen

 

Belauscht und bewundert von fremden wie

Freundlichen wie friedfertigen

ALIENS

Die nur untersuchen wollen

(That’s Äther, right? How does it feel? Do you feel it? YET?)

Genau verstehen wollen

Was dort geschah

Auf einem kleinen

Einstmals blauen

Nun endlos leeren und schweigend schönen

toten Planeten

am Ende einer Straße von 14 rotierenden toten Pulsaren

 

als der großdeutsche Rundfunk geboren wurde

groß wurde und laut

SEHR SEHR LAUT

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und dann von den fremden wie freundlichen wie friedfertigen Aliens

(man nannte sie Amerikaner) in ein Universe of the Free gerettet

Wo er VOLL AUF Äther

einen Sohn zeugte mit seiner weisen Therapeutin Dr. Brickner

Der als Apostel Arnold eine Kirk namens Charlie gründen sollte

AMEN AITHER

Und groß und Sehr laut

And not with a bang but with a whimper

Oder doch eher ein bang and a lot of whimper

MORE AITHER

Rauschte der great american radio gaga dream in seine APOTHEOSE

Erst die Sender

dann die Partei

dann das Land zum Schluß

die ganze Welt

AIθERTOΠIA

Der Chor spricht nicht mehr

Der Chor sendet nicht länger

Der Chor geht auf seine formlose

Endlose 

Reise

Der Rest ist Rauschen      ~~~         ~~         ~

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